die Krypta des Klosters
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Kloster Wülfinghausen | © picsNdocs.de
Ein Ort der Stille und des Schweigens
Hinein gelangt man durch einen hellen Vorraum. Sie gehört zum ersten Klosterbau aus dem 13. Jahrhundert. Die Krypta ist ein Ort der Stille und des Gebets. Hier steht man auf der ursprünglichen Fußbodenhöhe des gesamten Klosters. Die runden roten Kreuze an den Wänden der Krypta und des Vorraumes sind mittelalterliche Weihekreuze von der ersten Weihe der Kirche im Jahr 1240. Die sitzende Maria mit Kind im Vorraum ist die Nachbildung einer gotischen Figur aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Krypta war ursprünglich zur Kirche hin offen; es ist gut zu erkennen, dass die Bögen nachträglich zugemauert wurden.
Kloster Wülfinghausen | © picsNdocs.de
Die Skulptur des Guten Hirten mit Altartisch, Leuchter und Ambo (Lesepult) sind ein Werk des Bildhauers Karl-Heinz Hoffmann aus dem Jahr 1998. Der Gute Hirte ist in der Bibel ein Bild für Gott, der für sein Volk sorgt, ihm geistliche Nahrung gibt und es beschützt. Im Neuen Testament ist Christus der Gute Hirte, der das Verlorene zu Gott heimbringt. In der Nachfolge Christi sollen auch wir einander zu Hirten werden.
In der Krypta versammeln sich die Schwestern der Communität Christusbruderschaft mit ihren Gästen, um gemeinsam die klösterlichen Stundengebete zu halten: Die Krypta steht während der Gebetszeiten (8.00, 12.00 und 18.00 Uhr) allen offen, die Stille und Gebet suchen.

