Geschichte des Klosters

Siegel
Siegel aus dem 13. Jahrhundert

Kurze Einführung

Im Jahr 1236 wurde in Wülfinghausen ein kleines Augustinerinnenkloster gegründet. Im Winter des Jahres 1377 brannte der erste Klosterbau fast völlig ab, die Gebäude wurden um 1400 neu errichtet. In der Reformation hat man das Kloster nicht aufgelöst, sondern als evangelisch lutherisches Damenstift weitergeführt. Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt das Kloster große Schäden. Im Jahr 1728 vernichtete ein Brand einen Großteil der mittelalterlichen Gebäude. So wurde das Kloster in den Jahren 1730 bis 1740 neu erbaut, wobei man alte Teile einbezog. Seitdem hat sich nur noch wenig verändert. Bis in unsere Zeit lebten im Kloster Wülfinghausen Konventualinnen des evangelischen Damenstifts in christlicher Gemeinschaft zusammen. Im Jahr 1994 brachten Schwestern des evangelischen Ordens Communität Christusbruderschaft aus Selbitz in Oberfranken neues klösterliches Leben in die alten Mauern.

Trotz seiner bewegten Geschichte ist das Kloster immer ein Ort des Gebets und des Gottesdienstes geblieben. Bis heute ist es ein Zeugnis für den lebendigen Glauben an Jesus Christus, der Menschen durch die Zeiten hindurch in seine Nachfolge ruft.

Der Konvent des Klosters Wülfinghausen